Wer Geduld sagt, sagt Mut, Ausdauer und Kraft

Geduld. Eine Tugend die in meinem Wortschatz lange Zeit überhaupt nicht existiert hat. Wir sind es gewohnt in unserer schnelllebigen Zeit alles jetzt und sofort zu haben, ganz nach dem Motto: Heute zahlen morgen haben. Diese Angewohnheit spiegelt sich natürlich auch in unserem Verhalten wieder.
Ich will keineswegs sagen, dass Ungeduld per se schlecht sein muss. Ganz im Gegenteil. Ungeduld kann oft ein wichtiger Motor sein, um neues Anzupacken und sein Leben in die Hand zu nehmen. Wie das Wort „Un“ schon sagt, ist „Un“geduld aber leider auch oft der Wegweiser ins sichere „Un“glück.

Wir alle haben große Ziele, Visionen und Vorstellungen wie unser Leben aussehen soll. Die anfängliche Ungeduld lässt uns tatkräftig an die Arbeit schreiten und macht meistens auch schnell erste Erfolge sichtbar. Dieser Flow kommt aber meist auch ebenso schnell wieder ins Stocken wie er ins Rollen gekommen ist und so geben wir ernüchternd auf. „Ich bin einfach nicht gut genug dafür“ oder „das war wahrscheinlich einfach nicht das Richtige für mich“, sind Sätze die uns der innere Kritiker dann sagen möchte und je mehr wir dieser Stimme Raum geben, desto mehr glauben wir auch selbst daran und an unsere Bestimmung unser Ziel doch nicht erreicht zu haben.
Ich glaube nicht, dass große Ziele immer schwer zu erreichen sein müssen, vielmehr geht es um die Einstellung, die wir auf dem Weg zur Erreichung ebendieser Ziele pflegen.

Geduld hat nichts mit Trägheit oder Unentschlossenheit zu tun. Sondern dem Verzicht auf schnelle Belohnung zugunsten eines größeren Ziels in der Zukunft.
Auch beim Sport, insbesondere bei sehr risikoreichen Sportarten ist es oft wichtig abzuwägen. Setzt man auf den kurzfristigen Erfolg oder auf den großen viel bedeutenderen Erfolg? Sagt man lieber einmal Nein um dann später im richtigen Moment Ja sagen zu können?

Die meisten Menschen ärgern sich, wenn Vorhaben nicht genau so laufen wie sie geplant waren, (ich nehme mich davon nicht aus) sehen aber nicht, dass sich durch Planänderungen das ursprüngliche Ziel nicht ändern muss.
Hier kommen wir zum Mut: Geduld bedeutet den Mut haben, den Wegen des Lebens voll und ganz zu vertrauen und dem Wissen, dass dies zur Erreichung unserer Ziele genau so passieren muss.

Nun ist aber auch unsere Ausdauer gefragt. Auch wenn die Wege manchmal noch so unverständlich und nervenaufreibend sind, so müssen wir unsere Träume stets im Auge behalten und daran festhalten, denn diese sind das Einzigste, das uns niemand nehmen kann.

Natürlich benötigt dies viel Kraft um daran festzuhalten, auch wenn alles gegen einen zu sein scheint. Stark sein heißt zweifeln, traurig und unzufrieden sein, jedoch auch stets wieder aufzustehen und weiterzumachen.

So hoffe ich, dass DU stets die GEDULD findest an deine Visionen und vor allem auch an DICH selbst zu glauben. Sollte es dennoch einmal schwer sein denk dran: Am Zeitpunkt wo die meisten aufgeben, bist du näher am Ziel als du es jemals zuvor warst.

Glaub an Dich!

3 Kommentare

  1. Markus sagt:

    Hallo Simon,

    sehr schön geschrieben! Danke für diesen Beitrag.

    LG

  2. Manni Ganz sagt:

    Servus Simon,

    wir kennen uns erst seit kurzem &
    du scheinst trotz deiner Jugend schon einen sehr tiefen Sinn zu haben. Das gefällt mir; was mir an dir aber trotzdem am besten gefällt, sind deine Spontanität & positive Ausstrahlung.
    Mach weiter so, DREAM BIG!

    PS. Das mit der Geduld darf ich noch mindestens 5 Wochen üben… 😉

  3. Christine sagt:

    Hallo Simon, ein sehr schöner Text, ich weiß, das du deinen Weg mit Geduld, Mut und Ausdauer gehst.. lass dich niemals davon abbringen, egal was andere sagen! Ich hoffe, dass Ich diesen Mut auch habe. Liebe Grüße Christine

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